Gruppenfoto des Projektteams Kaffungi von Enactus Bielefeld

Kaffungi – Pilze auf Kaffeesatz züchten.

Ein kleiner Einblick

am 3. März 2017 · von Sarah Özekcin · Abgelegt in Enactus Bielefeld

Was ist Kaffungi?

Das Projekt „Kaffungi“ ist seit November 2016 aktiv und arbeitet seitdem fleißig an einer innovativen Start-Up Idee! Dabei geht es darum, mit Kaffeesatz als Nährboden essbare Pilze zu züchten. Empowerment durch Upcycling! Sie werden neue aufregende Arbeitsplätze schaffen und unseren Abfall minimieren.

In diesem kleinen Interview zeigt uns die Projektleiterin Sarah Harzsch (ganz rechts im Bild) einen kleinen Einblick.

Was steckt genau hinter Kaffungi?

Wir haben uns als Ziel gesetzt,  essbare Pilze auf dem Abfallprodukt Kaffeesatz zu züchten und dadurch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu generieren. Die Pilze werden dann in regional gelegenen Restaurants und Geschäften vertrieben.

Wieso genau Pilze?

Nachhaltigkeit steht bei unseren Projekten stark im Fokus und Recycling passt einfach super in das Konzept.
Durch den Kaffeesatz, welcher als guter Nährboden für Pilze dient, können wir diese Prinzipien umsetzen.


Wie geht ihr vor?

Wir sind ein 12-köpfiges Team, das vorwiegend aus Wirtschaftswissenschaftlern aber auch aus Soziologen und Biologen besteht. 
Ich bin Projektleiterin und meine Aufgaben sind es, die Arbeitsprozesse zu organisieren und sicherzustellen, dass jeder seine Aufgabenpakete in seinem Zeitraum schafft.
Jedes Projektmitglied hat einen eigenen Aufgabenbereich um den es sich kümmert. In unseren wöchentlichen Projekttreffen wird einerseits der jeweilige Fortschritt aufgezeigt, aber auch unser weiteres Vorgehen besprochen.


An welchen Aufgaben arbeitet ihr derzeit?

Um das Verfahren der Pilzzucht besser verstehen zu können, züchten wir derzeit unsere eigenen kleinen Prototypen.
Des Weiteren sind wir dabei,  unsere wichtigsten Partner wie zum Beispiel Restaurants vertraglich an uns zu binden.

Wo kann man eure Pilze bald kaufen?

Wir werden in Zukunft hoffentlich sowohl Restaurants, regionale Märkte sowie Bio und Feinkostläden beliefern. 

Das klingt super! Vielen Dank 🙂