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„SozUp“ – Worum geht es in dem Projekt?

SozUp hat sich zum Ziel gemacht, sozial benachteiligten eine angemessene Beschäftigung zu ermöglichen, die darin besteht Möbel zu designen, recyceln und verkaufen. Dabei kommt der Erlös wieder der Zielgruppe und dem Projekt zugute. Auf lange Sicht sollen die Zielgruppe dazu befähigt werden, selbst eine anleitende Rolle zu übernehmen und das Projekt zu koordinieren.

Bild des ersten Produktes von SozUp - Ein Tisch aus upgecyceltem Holz.

Das Problem

Arbeitslosigkeit ist ein allgegenwärtiges Thema. Ein erheblicher Anteil derer die nicht arbeiten leiden psychisch darunter, dass sie keine Beschäftigung haben. Der konventionelle Weg in die Beschäftigung hat viele Hürden da er (rechtlich) voraussetzugsvoll, wie auch adynamisch ist. Im Gespräch mit Betreuern, Ämtern, und Betroffenen der Zielgruppen Geflüchtete und Ex-Häftlinge, stellte sich heraus, dass das Warten und nichts tun können oder dürfen sowie der damit verbundene Ausschluss aus Teilen des sozialen Lebens, ein großes Problem darstellt.

Die Lösung

Eine Zielgruppe die Zeit und Spaß am handwerklichen Arbeiten hat, wird von
kompetenten Freiwilligen dazu angeleitet, Möbel aus weggeworfenen Materialien zu designen und bauen. Besonders wichtig dabei ist der Freizeitansatz den SozUp verfolgt. Hier wird bewusst ein Gegensatz zu bestehenden Beschäftigungsstrukturen für sozial Benachteiligte geschaffen. Nach dem erfolgreichen Verkauf von zwei Möbelstücken, Kontaktaufbau zu diversen Organisationen, der Zusammenarbeit mit zwei Geflüchteten und dem Finden einer geeigneten Werkstatt, werden aktuell weitere Projektteilnehmer gesucht um das Konzept weiter zuzuspitzen.